Zufriedenheit – Was macht mich stark?

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie wollen erfolgreich sein und gewinnen? Dann habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie. Die schlechte Nachricht lautet: Wenn Sie es im Leben weit bringen wollen, müssen Sie jede Menge außergewöhnlicher Stärken mitbringen. Die gute Nachricht lautet: Viele, wenn nicht sogar die meisten dieser ausgezeichneten Stärken schlummern bereits längst in Ihnen… Sie wissen es nur noch nicht!

Die meisten Menschen kennen ihre Schwächen und können diese genauestens benennen. Grundsätzlich kann es nicht schaden, wenn man weiß, dass man bei einer Größe von 1,60 Meter wahrscheinlich kein Basketballprofi werden wird. Wer sich aber nur noch auf seine (vermeintliche) Schwäche konzentriert, verpasst nicht nur eine ohnehin unwahrscheinliche Karriere als Basketballspieler. Er versäumt zudem andere Chancen, die sich ihm auftun. Zum Beispiel die, ein herausragender Jockey zu werden… Auch beim Golfen kann eine große Körpergröße die Schwungstabilität beeinträchtigen. Gleichzeitig aber auch zu einer höheren Schlägerkopfgeschwindigkeit führen.

Unser Mangeldenken lässt uns eher über unsere Schwächen nachdenken. Von frühester Jugend an werden wir in der Schule, im Elternhaus und auch später im Berufsleben auf unsere Fehler hingewiesen. Sich davon freizumachen ist daher gar nicht so einfach. Zu stark wirken Konditionierungen aus der Vergangenheit auf uns.

Um unsere Stärken, unsere Schätze, zu entdecken, muss man sich also ein bisschen mehr anstrengen. Mit ein paar einfachen Fragen kommen Sie Ihren Stärken auf die Spur:

  • Was bereitet mir Freude?
  • Wofür werde ich von anderen Menschen gelobt oder sogar bewundert?
  • Welchen Stärken verdanke ich meine bisherigen persönlichen Erfolge?

So lassen sich individuelle Eigenschaften schneller identifizieren. Allerdings macht auch hier die Dosis das Gift: Eine Stärke kann, je nach Kontext und Ausprägung, zu einer Schwäche werden und umgekehrt. Das Beispiel von der Körpergröße macht das deutlich. Eine Stärke (und auch eine Schwäche) sollte also nicht nur erkannt, sondern auch immer genau eingeordnet werden.

Damit man seine neu entdeckten Schätze nicht sofort wieder vergisst, müssen sie sich fest ins Unterbewusstsein eingraben. Das gelingt mit dem Führen eines Erfolgstagebuchs. Und mit diesem kleinen Experiment:

  1. Suchen Sie sich ein beliebiges Ziel. Es darf ruhig ein kleines, alltägliches sein.
  2. Setzen Sie eines Ihrer Talente ganz bewusst ein, um das Ziel zu erreichen.
  3. Dokumentieren Sie den Vorgang, indem Sie ihn niederschreiben.
  4. Erinnern Sie sich regelmäßig daran, wie und warum Sie dieses Ziel erreicht haben.

Bei dieser Übung geht es darum, am eigenen Leib zu erfahren, dass Sie Ihre Kräfte bewusst bündeln können und damit erfolgreich sind. Das gibt Ihnen ein Gefühl der Sicherheit, stärkt Ihre Motivation und baut Ihre Stärken aus.

Überhaupt kann und sollte man seine Stärken fühlen! Sehen oder gar anfassen kann man seine eigenen Talente meistens schlecht. Bleibt also nur das Gefühl. Wer seine Stärken spürt, fühlt sich geerdet und ist mit sich und seiner Umwelt im Reinen. Er ist stolz und demütig zugleich. Kurzum, er ist glücklich und zufrieden.

Und noch eine Sache ist ganz wichtig für den Ausbau seiner persönlichen Stärken. Ausdauer. Es reicht nicht, sich hin und wieder über seine Begabungen zu freuen. Sie müssen täglich daran arbeiten und sich bewusst mit ihren beschäftigen. Aber am Ende werden Sie belohnt werden. Mit viel Erfolg, aber auch ganz viel Zufriedenheit.

 


Ihre Auszeit 

Wohlfühlwochenende – Golf/Wellness – Ihr persönliches Coaching

Die 3 goldenen Regeln dieser Auszeit:

  1. Lassen Sie den Alltag hinter sich
  2. Freuen Sie sich auf IHRE Zeit
  3. Genießen Sie die entspannte und lockere Atmosphäre

Erfahren Sie hier mehr 


Mit freundlichen Grüßen
Ihr Coach
Gabriele R. Franzak